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pfingsten - leere und fülle ich stell mir vor dass sie leer waren die apostel und jüngerinnen jesu leergewartet leergeredet leergeweint leergetrauert leergegrübelt leergesehnt leergeschaut denn der inhalt und mittelpunkt ihrer letzten intensiven jahre war nicht mehr da jesus war nicht mehr da nicht mehr greifbar hörbar fassbar nicht mehr fühlbar sichtbar liebbar nicht mehr ansprechbar nicht mehr so wie vorher - nie mehr und dann am grunde dieser leere am boden des seelengefäßes im innersten des geleerten tränenkruges am ende aller lebensfreude jenseits aller vorstellungskraft: die möglichkeit für das neue ein brausen wie von einem sturm ein feuer wie vom himmel gefallen ungeahnte neue kräfte eine plötzliche erkenntnis er darf nicht sterben in uns er ist nicht tot der inhalt und der mittelpunkt der letzten intensiven jahre ist noch da jesus ist noch da seine neue seinsweise seine neu spürbare nähe seine unvergleichliche liebe gewissheit fülle zum schöpfen und austeilen erfüllung sehr gut kann ich mir das vorstellen vero 15.5.13 |