Religionsunterricht (RU) im Schulsprengel Schlern Auf dieser Seite werden Gebete und Gedanken von Schüler/innen des Schulsprengels Schlern veröffentlicht. Sie geben mit eigenen Worten Themen aus dem Religionsunterricht des laufenden Schuljahres wieder und laden zum Nachdenken ein.
Religionslehrer/innen im Schulsprengel Schlern / Schuljahr 2006/2007: Maria Weissenegger: Grundschule Völs Marion Sattler: Grundschule St. Oswald und Völs Elisabeth Caproni: Grundschule Kastelruth und Seis Veronika Hofer Mayr: Grundschule Kastelruth und St. Michael Elisabeth Psenner: Mittelschule Kastelruth und Bozen Thomas Mayr: Mittelschule Kastelruth „Ich war schon oft draußen im Weltraum“, protzte der Kosmonaut, „aber ich habe weder Gott noch Engel gesehen.“ – „Und ich habe schon viele kluge Gehirne operiert“, antwortete der Gehirnforscher, „aber ich habe nirgendwo auch nur einen einzigen Gedanken entdeckt.“ (Jostein Gaarder) |
Max Silbernagl 1B/21.04.2008: Lieber Gott, Luzi Lintner hat den armen Menschen geholfen. Sie konnte Menschen für ihre Sache begeistern und zeigte uns, dass auch wir teilen sollen und können. Du hast nur Luzi in dein Himmelreich aufgenommen. Sie hat ihr Leben für andere eingesetzt uns ist dabei gestorben, wie Luis Lintner, der auch voller Überzeugung und Begeisterung am Leben der Armen teilgenommen hat. Wir beten, dass die Arbeit von Luzi Lintner, Luis Lintner und auch von Rosi Laner weitergeführt wird und dass auch wir uns für die armen Völker dieser Welt einsetzen und unseren Beitrag leisten. Valentina Fabbian 3B/20.04.2008: Lieber Gott, viele Menschen sterben bei Autounfällen, wo Alkohol im Spiel ist. Meist sterben dabei auch Menschen, die unschuldig sind, die nichts getrunken haben. Sie sterben, weil einige Menschen sich nicht an die Regel halten. Die Verantwortungslosigkeit dieser Menschen kostet ihnen das Leben. Bei jeder Überquerung einer Straße müssen wir fast schon Angst haben, dass ein Betrunkener, unberechenbarer Autofahrer mit Höchstgeschwindigkeit uns übersieht. Bitte, lass die Fahrer verantwortungsvoller handeln und hilf ihnen, das Fahrzeug stehen zu lassen, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, es zu steuern. Manuel Plattner, 3A/14.04.2008: Guter Gott, wir alle haben ein anderes Bild von dir. Für viele von uns bist du immer noch der Mann mit dem langen weißen Bart, der auf einer Wolke sitzt und über uns herab blickt. Für andere bist du ein Gedanke, ein Gefühl oder eine Sehnsucht. Du bist das Gefühl, das wir nicht erklären können: das Gefühl der Geborgenheit. Je älter wir werden, desto mehr Zweifel kommen auf: warum soll man an etwas glauben, das man nicht sieht, nicht hört, an etwas, das überall sein soll, anscheinend aber nirgends ist! Gott ist da, Gott ist immer da! Uns ist es schon oft passiert, dass wir einer bestimmten Situation großes Glück hatten. Genau das ist Gott. Gott hat es so gewollt. Nichts ist dem Zufall überlassen. Gott ist da, denn du bist auch ein Teil von Gott. Es passieren aber auch immer wieder schlimme Dinge wie plötzliche Unfälle (wie jener gestern auf der Straße nach Schloss Juval, wo mit einem Schlag fast eine ganze Familie aus St. Ulrich auf der Heimfahrt nach dem Firmungs-Essen ums Leben kam). Wenn wir weinen sitzt Gott neben uns und weint mit. Ein gutes Gefühl zu wissen, dass jemand da ist ... Evelyn Thaler, 3C/14.03.2008: Jeder Mensch verdient seinen Traumpartner, doch nicht immer findet man ihn sofort. Hilf allen Menschen ihren Traumpartner zu finden, so schnell wie möglich, ohne all zu oft den Falschen zu erwischen, denn der Trennungsschmerz ist oft zu groß. Bitte lieber Gott schau darauf, dass sich die Menschen nicht nur auf Äußerlichkeiten beziehen, sondern auch auf die inneren Werte schauen und diese auch als Wichtige ansehen. Hilf auch Menschen die mit ihrem Äußeren nicht zufrieden sind, einzusehen, dass sie etwas Besonderes besitzen, das sie einzigartig macht. Lieber Gott, beschütze die Liebenden und bewahre sie vor großen Schmerzen, denn die Liebe ist die Erfüllung eines jeden Lebens! Ohne Liebe ist das Leben trostlos! Herr hilf die Liebe auch im Glauben zu finden! Verena Malfertheiner, 1B/21.02.2008: Guter Gott. Danke dass du solche Menschen wie Luzi Lintner und Luis Lintner erschaffen hast. Nicht jeder würde sein leben opfern, um das der anderen zu retten. Danke, dass Luzi und Luis solche Menschen waren. Sie hatten allen etwas Gutes getan und waren bei allen beliebt. Wir werden Luzi und Luis nie vergessen. AMEN Sebastian Urthaler, 2C/18.01.2008: Guter Gott, vielen Dank, dass du uns die Chance gegeben hast, zu sehen mit wie viel Spaß und Freude die Firmlinge des vorigen Jahres sich an der Firmvorbereitung beteiligt haben. Ich hoffe, dass auch wir mehr über die Arbeit und Aufgaben verschiedener Mitarbeiter in der Pfarrgemeinde erfahren und dass wir den Sinn der Firmung und vielleicht sogar schon einen Teil des Sinn des Lebens erahnen dürfen.
Die Firmung ist ein wichtiger Schritt in der katholischen Kirche und ich hoffe, dass sich alle darauf freuen, nicht nur wegen der Geschenke. Die Firmung ist auch eine gute Gelegenheit mit der gesamten Familie zusammenzukommen, vielleicht auch mit Mitgliedern, die man sonst selten sieht. Lieber Gott ich danke dir, dass wir das Sakrament der Firmung empfangen dürfen. Amen Julia Gasslitter, 3B/15.01.2008: Lieber Gott, so wie es verschiedene Hautfarben, Sprachen und Menschen gibt, so gibt es auch verschiedene Religionen. Jede Religion ist anders, doch wenn wir genauer darüber nachdenken, so will uns jede Religion nur eines lehren: Alles was ihr wollt, das euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso.
Diese ’’Goldene Regel’’ betrifft jede Religion und ist eigentlich nicht immer leicht einzuhalten und an andere weiterzugeben. Doch wenn wir es versuchen, so wird uns vielleicht auch dies gelingen. Durch dieses Einhalten geben wir vielen anderen Menschen Kraft und Mut, denn wir dürfen nie vergessen, dass wir alle gleich sind und uns gegenseitig respektvoll begegnen sollen. - Amen Franziska Rabensteiner, 1B/12.12.2007: Mein Herr! Ich wollte, es wäre kein Krieg, doch keiner gibt Frieden! Ich wollte, es wäre Liebe, doch jeder zeigt Hass. Ich wollte, es wäre Licht, doch die Dunkelheit bleibt. Ich wollte, es wäre Zusammenhalt, doch jeder hat seinen eigenen Kopf. Ich wollte, es wäre Brot für die Armen, doch jeder hat Geiz.
Oh, Gott! Wo sind all die netten Leute, wo sind sie alle hin? Ich sag es dir: Wir sollten alle unsere Herzen öffnen, denn dahinter ist überall ein guter Mensch. Wir verstecken uns in einer dunklen Hülle. Wirf deine ab! Leonhard Planer, 2C/9.11.2007: Die neue Kirche auf der Seiser Alm wird dem Hl. Franziskus geweiht. Dieser hat sich um ein einfaches Leben bemüht und dich für diese schöne Welt gelobt. Hilf auch uns, deine Geschenke in der Natur zu sehen, sie zu schützen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Amen. Verena Malfertheiner, 1B/8.11.2007: Lieber Gott! Jeder Anfang ist eine Herausforderung, der man sich stellen muss. Jeder Anfang ist eine neue Brücke. Auch die Brücke zu einer neuen Schule oder zur Mittelschule ist groß, man muss sie überwinden. Es ist nicht immer leicht das zu schaffen. Lieber Gott, bitte mach, dass mir auch diese Schulbrücke gut gelingt und hilf mir in guten und schlechten Zeiten. Valentina Fabbian, 3B/22.10.2007: Lieber Gott! Jeder von uns ist auf der Suche nach Gott, vielleicht merkt das aber nicht jeder. Einige suchen Gott in ihren Vorbildern. Jeder von uns wird Gott finden, weil jeder trägt ein Stück von Gott in sich. Wir beten sehr oft, ohne dass wir es merken. Das machen wir z.B. wenn wir hoffen, dass alles gut geht, wenn wir danke sagen....... Manchmal fragen wir uns wer uns Antwort gibt, woher wir kommen, wohin wir gehen, wem man trauen kann. Im Gebet gibt Gott uns Antworten auf alle Fragen und Zweifel. Gott versteht uns, er steht uns immer bei. Amen Alex Silbernagl, 2C/22.10.2007: Lieber Gott Alle Menschen sollten für ihre Arbeit gerechte und faire Gehälter bekommen, damit niemand vor Hunger oder Durst sterben muss. Die Gesetze sollten für alle Menschen gleich gelten und Kinderarbeit auf der ganzen Welt verboten werden. Herr, hilf den Verantwortlichen armer Länder, sie so zu verwalten, dass sich nicht einige wenige bereichern können und einige in Armut leben müssen. Julia Gasslitter, 3B/17.10.2007: Lieber Gott, in der letzten Religionsstunde haben wir vom Kastelruther Spatzenfest und den deutschen Fans gesprochen. Dabei fragte ich mich, wieso ausgerechnet die deutschen, weiblichen Fans beim Anblick des Norbert Rier so ausflippen. Vielleicht suchen sie Schutz und Liebe bei ihm, so wie wir es in schwierigen Situationen bei unseren Eltern tun. Oder aber sie suchen in ihm Gott, was ich für sehr möglich halte. Denn wir sind alle auf der Suche und werden auch nie aufhören zu suchen. Amen. Moritz Profanter, 1C/02.10.2007: Lieber Gott, danke dass du mir beim Schulbeginn beigestanden bist. Ich habe in der Zwischenzeit ein paar neue Mitschüler kennen gelernt und hoffe mit diesen auszukommen. Auch mit der Familie habe ich ein gutes Verhältnis. Hilf mir bitte, dass es in Zukunft so bleibt. Lieber Gott, bitte beschütze mich auch in meiner Freizeit und bei meinen ganzen sportlichen Aktivitäten. Bitte beschütze alle meine Freunde, Bekannten und meine Familie. Ich danke dir dafür. Amen. Regina Polenta, 2A/29.09.2007: FRIEDEN Frieden ist wie ein junger Baum, der seine Äste über uns ausbreitet und Schatten und Schutz vor Regen gibt er wächst dauernt manchmal werden Äste und Zweige abgebrochen zurück bleiben klaffende Wunden. Frieden ist wie ein Vogel, der seinen Jungen ein schützendes Nest gebaut hat und sie unermüdlich füttert sie vor Böses und Dunkles beschützt nur manchmal wenn er nicht aufmerksam ist stürzt sich Dunkles über die Jungen her zurück bleibt gähnende Lehre. Felix Gasser, 2A/29.09.2007: SCHNELLER-BUNTER-LAUTER Lieber Gott! Du hast für uns die Welt so bunt und harmonisch gemacht Wir leben heute in einer Welt wo alles schnell und hektisch gehen soll. In unserer Zeit gibt es sehr viel Lärm und er wird immer lauter. Gib uns einen Ort, wo wir in Ruhe und in aller Stille nachdenken können. Hilf uns auch Zeit zu finden und darüber nachzudenken was das Wesentliche im Leben ist, damit wir in unseren Herzen Ruhe und Zufriedenheit haben. AMEN Maria Karbon, 2B/28.09.2007: Lieber Gott! Du bist immer bei uns, egal, wo wir sind - ob wir mitten im Rasen unserer Zeit stecken oder uns in der Stille befinden. Ob wir traurig oder fröhlich sind - Du bist immer da. Hilf uns, auch in Zukunft an Dich zu glauben und auf Dich zu vertrauen, ob wir zuhause in der Stille sind, oder auf der Autobahn das Rasen erleben. Beschütze uns immer und überall. Amen. Sebastian Urthaler, 2C/15.09.2007: "Suchst du noch, oder glaubst du schon?". So lautet das Motto des Glaubensjahres in der Pfarrei Kastelruth. Damit sind viele weitere Fragen verbunden, auf die der Mensch keine wissenschaftliche Erklärung findet. Uns Menschen fällt es schwer sich damit zufrieden zu geben, etwas nicht zu wissen. Ich bitte dich, Herr, hilf jedem von uns seinen Sinn des Lebens zu finden und die Fragen um seine Existenz zu klären. Nicht bei jedem werden es die gleichen Antworten sein, die er glaubt gefunden zu haben, für jeden hat das Leben einen anderen Sinn, aber Herr, bitte hilf uns eine zufrieden stellende Antwort für zu finden. |