
Religionsunterricht im Schulsprengel SchlernAuf dieser Seite werden Gebete und Gedanken von Schüler/innen des Schulsprengels Schlern veröffentlicht. Sie geben mit eigenen Worten Themen aus dem Religionsunterricht des laufenden Schuljahres wieder und laden zum Nachdenken ein.
Religionslehrer/innen im Schulsprengel Schlern 2011/2012 - Maria Weissenegger: Grundschule Völs
- Marion Sattler: Grundschule St. Michael und St. Oswald
- Elisabeth Caproni: Grundschule Seis
- Veronika Hofer Mayr: Grundschule Kastelruth
- Mathilde Mitterstieler: Mittelschule Kastelruth
- Thomas Mayr: Mittelschule Kastelruth
Greta Ploner, 2A/06.02.2012 Lieber Gott! Afghanistan ist ein sehr armes Land und es herrscht dort immer noch Krieg. Damit im Land Frieden werden kann, brauchen die Kinder eine sehr gute Schulbildung und der Jesuiten Flüchtlingsdienst hilft ihnen dabei. Jeder Schüler und jede Schülerin aus Südtirol kann ein Bild malen, wie er oder sie sich den Frieden vorstellt. Für jedes eingereichte Bild bekommt der Flüchtlingsdienst 1 Euro zum Ankauf von Schulmaterialien. Die Bilder werden im April zusammen mit den besten Friedensbildern der Jugendlichen aus Afghanistan im Waltherhaus ausgestellt. Einige Bilder werden sogar auf Fercam LKW's durch ganz Europa reisen. Bitte, lieber Gott, hilf uns, dass wir viel Geld zusammen bekommen und dass die Kinder in Afghanistan bald glücklich und zufrieden leben können! AMEN Sabine Mair, 1B/03.02.2012
Die Franziskuskirche auf der Seiser Alm ist sehr schön! Bei der Besichtigung sind mir die Tierspuren am Boden aufgefallen. Die Kirche hat eine besondere Form, sie ist modern und nicht altmodisch wie andere Kirchen. Lieber Franziskus, lass diese Kirche zu einem Ort des Friedens und des Trostes für die Besucher werden. Amen Maria Prieth, 1B/02.02.2012 Lieber Gott! Zum Glück ist der Apostel Paulus doch noch vernünftig geworden. Als er vom Pferd gefallen ist und ihn das Licht geblendet hat, hörte er eine innere Stimme: "Saulus ,Saulus warum verfolgst du mich?" Da wurde er zum Paulus und somit auch zum Christ. Während seiner Missionsreisen saß er dann oft im Gefängnis, doch für seinen Glauben war ihm nichts zuviel. Paulus schrieb viele Briefe, die man auch in der Bibel nachlesen kann. Amen Ines Plunger, 2D/16.12.2011 Lieber Gott, die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit auf Weihnachten, der Geburt deines Sohner Jesus. Lass uns mit offenen Augen durch den Advent gehen. Lass uns bitte die Ruhe finden, von der so viel gesprochen wird. Lass uns in uns selbst hineinhorchen, damit wir die richtigen Entscheidungen treffen. So viele im Weihnachtsstress, obwohl es ihn gar nicht brauchen würde. Lass uns erkennen, dass Weihnachten nicht nur Geschenke bedeutet, sondern dass man da an andere Menschen denkt, ihnen hilft oder etwas gutes tut, egal was, es kann auch einmal einfach nur nett sein, andere vor Mobbing schützen, etwas spendet oder einfach einmal nur brav sein und kein Chaos anrichtet. Auch in der Schule gibt es "Weihnachtsstress", obwohl der Advent die Zeit der Ruhe ist. Alle Lehrer müssen noch schnell Tests machen, viel Hausaufgabe geben, damit sie das Programm schaffen und wollen nicht verstehen, dass auch wir Schüler Ruhe brauchen. Guter Gott, bitte hilf uns, diesen Stress gut zu meistern und hilf uns, die Tests gut zu überstehen. Amen. Stefan Fink, 2B/06.12.2011 Guter Gott, hilf Schwester Lydia, dass sie bei der Adventaktion 2011 viele Spenden von uns bekommt und damit Häuser und Schulen bauen kann. Wir hier haben Häuser und Schulen, gehen jedoch nicht gerne in die Schule. Wir wissen aber auch nicht wie es ist, nicht in die Schule gehen zu dürfen, keinen Beruf erlernen zu können und im späteren Leben kein Geld zu verdienen. Amen. Genny Mauroner, 2A/05.12.2011 Lieber Gott! Wir haben das letzte Mal in Religion eine Slum-Hütte gebaut (Siehe Bildgallerie unten!!) Ich kann mir kaum vorstellen, dass über eine Million Menschen in den Elendsvierteln von Nairobi so leben können. Ich hoffe, dass es ihnen bald besser geht, wenn jeder von uns etwas spendet. Sr. Lydia ist für mich ein großes Vorbild, da sie auch sehr arm lebt. Bitte, lieber Gott, hilf ihnen und gib ihnen die Kraft zu überleben! Amen.
Lea Karbon, 2C/04.12.2011 Lieber Gott, gestern haben wir in der Religionsstunde eine Slumhütte, die die Schüler gebaut haben, erkundet. Sie ist für uns im Gegensatz zu unseren Häusern schrecklich. Alles ist nur aus Müll und alle Familien leben in großen Gruppen auf engstem Raum. Viele versuchen im Müll etwas Brauchbares zu finden und wieder zu verwerten. Wir haben auch manche traurige Bilder gesehen. Einige aus der Klasse haben sie nicht sehr ernst genommen. Hilf uns zu verstehen, wie schlimm es ihnen wirklich geht! Hilf uns zu erkennen, dass es nicht allen so gut geht wie uns und wir es nicht als selbstverständlich nehmen, dass es uns so gut geht! Hilf uns, dass jeder von uns spendet, dass Sr. Lydia damit vieles besser machen kann und dass noch mehr Kinderaugen strahlen.
Benjamin Santoni, 1D/3.12.2011 Lieber Gott, wir beten für die Menschen, die schon sehr früh sterben mussten. Petra Kuntner kann für alle ein Vorbild sein, denn sie betete sehr oft zu Gott. Mit der Hilfe Gottes konnte sie besser mit ihrem Leid umgehen. Hilf allen Menschen mit solchem Schicksal und lass sie auferstehen in deinen Himmel. Öffne unsere Herzen für die Leiden aller Menschen. AMEN Deborah Leitner 2C/22.11.2011 Guter Gott! Mit dem Wettbewerb "Glaubensmomente - wo das Göttliche für mich erfahrbar ist" haben die Jugendlichen gezeigt wo sie dich gespürt haben: in Blumen, Tieren, Menschen... Ich hoffe, dass du uns weiterhin so tolle Momente schenkst, dadurch spüren wir deine Nähe und wissen: wir sind nicht allein. Michelle Zemmer 1C/21.11.2011 Lieber Gott, ich bin dir sehr dankbar für die kleinen und großen Sternstunden, wenn ich die Tiere aus dem Wald beobachten kann, wenn ich einen schönen Sonnenuntergang sehe oder wenn unsere Haustiere glücklich sind. Oft sind es gerade die kleinen unscheinbaren Momente, wo ich spüre, dass du in meiner Nähe bist. Amen. Martin Zemmer 3B/13.11.2011 Lieber Gott, ich danke dir, dass du uns immer sehr nahe stehst, besonders in Glaubensmomenten. Wenn man in der Kirche sitzt, spürt man deine Nähe. Spring ich Trampolin oder fahr ich Ski, begleitest du mich und bringst mich sicher ans Ziel. AMEN!!!! Letizia Wendt 1B/10.11.2011 Zu Allerheiligen ...
war ich am Grab meiner Uroma. In den Tagen zuvor hatten wir es schön geschmückt. Dabei hab ich viel an meine Muttioma gedacht. Ich hab mich erinnert, wie sie immer auf der Bank vor dem Haus in der Sonne saß und mir oft tolle Geschichten von früher erzählte. Wie ich oft stundenlang mit ihr am Tisch saß und wir die Sterbebildchen anschauten, die sie sammelte. Dabei erzählte sie mir von diesen Menschen. Wie sie immer mit uns Weihnachten feierte und ich hoffte, dass sie beim nächsten Fest noch dabei wäre. Als ich sie dann das letzte Mal sah, spürte ich ihre Hand nur mehr ganz schwach. Dabei dachte ich mir, auch wenn ich sie nicht mehr lange sehen kann, ist sie doch immer bei mir. Liebe Muttioma, dafür dank ich dir. Deine Letizia. Julia Rier 1A/09.11.2011 Allerheiligen Die Stille, die Ruhe, die Unvergesslichkeit, Gedanken, Worte, Gebete und vor allem Liebe die schenken wir unseren lieben Verstorbenen ganz besonders in dieser Zeit. Wir wissen unsere Lieben in Gottes Händen und beten zu ihm, wir danken Gott und unseren lieben verstorbenen Seelen und spüren ihre Liebe zu jeder Tag- oder Nachtzeit, jeder auf seiner Weise. Amen Mauroner Lisa 1C/07.11.2011 Lieber Gott! Danke dass ich mich so wohl in meiner Klasse fühle, ich habe auch schon einige Freunde. Wir sind eine gute Klassengemeinschaft. Ich hoffe, dass wir das auch immer bleiben! Keiner fühlt sich ausgeschlossen, wir machen auch einige Tests aber zusammen schaffen wirs! Petra Federer 1B/28.10.2011 Lieber Gott, ich danke Dir, dass wir gefirmt werden dürfen, denn ohne Firmung dürfen wir nicht Paten werden. Der Bischof hat die Firmung gut gestaltet und seine Predigt war sehr lehrreich. Am Nachmittag hat der Kaffee und der Kuchen gut geschmeckt. Wir bitten Dich, dass uns unsere Eltern, auch wenn wir etwas dummes tun, nicht im Stich lassen, so wie es der Bischof in seiner Predigt gesagt hat. Elisabeth Federer 2A/25.10.2011 Lieber Gott! Wir, die Firmlinge von Völs, bedanken uns für unserenTag der Firmung! Wir haben uns sehr gefreut unseren neuen Bischof Ivo Muser kennen zu lernen. Wir freuten uns, die ersten sein zu dürfen, die die Spende der Firmung von ihm als Bischof empfangen zu dürfen. Dies war uns eine große Ehre. Die Gemeinde war festlich geschmückt. Auch dies erkannte er und es bereitete ihm große Freude. Er begrüßte die Pfarrgemeinde mit freundlichen und sehr persönlichen Worten. Ivo Muser betonte sehr, dass ihm diese Firmung bis ans Ende seines Lebens in Erinnerung bleiben wird, gleich wie uns den Firmlingen, Paten und Eltern. Die Predigt war sehr weltlich und liebevoll gestaltet. Nach dieser sehr bedachten und tiefgründeten Predigt, erneuerten wir das Taufversprechen. Daraufhin spendete uns Bischof Ivo mit Chrisamöl das Sakrament der Firmung. Lieber Gott, lass uns den wahren Sinn der Firmung nicht vergessen, denn dieser ist nicht das Materielle, sondern der GLAUBE AN GOTT. AMEN Greta Ploner 2A/25.10.2011 Gebet Lieber Gott, in der letzten Religionsstunde hat uns der Lehrer viel über Menschen mit Behinderung erzählt. Er hat selbst einmal in einer Sonderlschule unterrichtet und mit einer Klasse beim Seilziehen den ersten Platz gemacht. Die Kinder strahlten sehr lang um die Wette; sie hatten die Medaille eine Woche lang umhängen. An unserer Schule gibt es Kevin. Kevin wird in der Pause oft von anderen Schülern gehänselt und ausgelacht. Bitte, lieber Gott, hilf, dass Kevin nicht mehr ausgelacht wird und tolle Freunde findet. Übermorgen, lieber Gott, haben wir Völser Firmung. Bitte, lass für uns den Tag der Firmung ein unvergessliches Ereignis werden. AMEN Manuela Griesser, 3A/15.10.2011 Gebet zum Hinduismus Unser christlicher Glaube beschränkt sich nur auf einen Gott. Unsere Religion ist geregelt und geordnet. Hingegen der Hinduismus, der in Indien gilt, weist mehrere Götter auf, die über bestimmte Lebensbereiche herrschen. Die drei Hauptgötter sind Shiva, Vishnu und Shakti. Letztlich glauben aber auch die Hindus an einen göttlichen Prinzip, dem Brahman, aus dem alle göttlichen Erscheinungsformen hervortreten.
Der Hindu glaubt an die Wiedergeburt und die Seelenwanderung. Sein Körper stirbt, aber die Seele wandert in ein anderes Lebewesen über. In diesem Körper muss man nun gute Taten erfüllen, um ins Nirvana - den Ausstieg der Wiedergeburt - zu gelangen. Ein Puja ist ein Gottesdienst, der zu Ehren einer Gottheit stattfindet. Die Gottheit wird verehrt und erhält Opfergaben. Ein Ritual ist auch die Waschung im Ganges, im heiligen Fluss der Hindus, der reinigt und heilt. Jedes Volk lebt seinen Glauben und findet in Gottes Hand seine Geborgenheit.
Lieber Gott, hilf jeden Menschen die Orientierung zu dir zu finden, dir zu vertrauen, denn du bist immer da. Julia Wolf, 2A/11.10.2011 Lieber Gott, in der letzten Stunde haben wir im Religionsbuch über Hildegard von Bingen gelesen. Wir haben auch angefangen einen Film über sie zu schauen. Hildegard wurde im Jahr 1089 in Rheinhessen, in Deutschland, geboren. Mit acht Jahren ging sie ins Kloster, am 17. September 1179 starb sie. Hildegard hatte in ihrem Leben oft Gottesvisionenie, die sie selbst als erwärmende Lichter und Flammen beschreibt.
Lieber Gott, hilf uns, dass auch wir dich einmal spüren können. Denn das ist auch das Thema unseres Fotowettbewerbs: "Glaubensmomente" - wo das Göttliche für mich ehrfahrbar wird. AMEN Peter Silbernagl, 3A/03.10.2011 Lieber Gott, das letzte Mal haben wir in der Religionsstunde über den Sinn des Lebens gesprochen. Keiner hatte eine Antwort darauf, aber jeder weiß, dass er nicht durch Zufall, sondern gewollt auf der Erde ist. Manche stellen sich das ganze Leben Fragen, über den Sinn des Lebens und anderen Dingen. Lieber Gott, hilf uns den richtigen Weg zu gehen und die für uns richtigen Entscheidungen zu treffen. Amen Anita Mahlknecht, 3A/03.10.2011 Lieber Gott! Der Fotowettbewerb zum Thema "Glaubensmomente" zeigt uns, wie oft wir Gott spüren, sei es in der Natur, in der Schule, wenn man Freunde trifft oder auch wenn man Spaß in der Familie hat. Mit einem Foto können wir darstellen, wo wir einen Glaubensmoment haben oder wo Gott uns hilft oder beschützt, wo wir sehen können, dass jemand uns auffängt, wenn es uns schlecht geht. 
Wenn wir teilnehmen, können wir zeigen, was ein schöner Moment für uns war. Es wäre toll, wenn viele am Fotowettbewerb teilnehmen würden.
Ines Kompatscher, 3A/01.10.2011 Lieber Gott, die Südtiroler Katholische Jugend lädt uns Jugendliche zu einen Fotowettbewerb ein. Mit einem Foto sollen wir ausdrücken, wo wir Gottes Nähe erfahren. Hilf uns Bilder zu finden, wo wir dich spüren können, Bilder wo wir uns sicher sind, hier war Gott, hier hat Gott mitgeholfen, geheilt, erschaffen oder geführt; hier hat Gott Halt gegeben. Vielleicht hilfst du uns auch durch diesen Wettbewerb, die Augen zu öffnen für Dinge, Erlebnisse oder Gefühle, wo wir dich noch als das Göttliche wahrgenommen haben. Dinge die wir übersehen haben. Lieber Gott, lass jeden von uns spüren, dass jeder einzigartig ist Simon Profanter, 2A/24.09.2011 Lieber Gott, beim Fotowettbewerb der SKJ zum Thema "Glaubensmomente - Wo das Göttliche für mich erfahrbar ist" kann jeder Schüler ein Bild mailen, wo man dir, Gott, ganz nahe war. Wie zum Beispiel Landschaft, Menschen, Tiere ... Man sollte auch noch einen kleinen Text dazu schreiben, der erklärt, warum dieses Bild ein Ausdruck persönlichen Gotteserfahrung ist. Lieber Gott, danke, dass du immer und überall für uns da bist. Sabine Mair, 1B/23.09.2011 Lieber Gott, ich danke dir, dass ich neue Freunde finden durfte. Viele Kinder auf der Welt dürfen nicht in die Schule gehen. Ich danke dir, dass ich die Möglichkeit habe, viel zu lernen. Hilf mir, lieber Gott, mich gut zu konzentrieren, damit ich viel lerne. Hilf meinen Klassenkameraden und mir, dass wir uns weiterhin gut verstehen. Amen. Nina Kompatscher, 1C/21.09.2011 Guter Gott! Wir kamen in eine neue Schule, haben neue Lehrer, neue Freunde und alles wird viel schwerer. Wir schreiben manchmal eine Geschichte, vielleicht sogar mal ein paar Gedichte. Wir treiben in der Turnhalle Sport und fühlen uns wohl an diesem Ort. Gelernt wird Minus, Plus und auch Geteilt, wir sind von unsrem Unwissen bald geheilt. Wir lernen viel von Jesus und spielen in der Pause "Fangelus". Herr, hilf mir, dass ich das alles ganz gut schaffe und mit guter Laune mache. AMEN Magdalena Mauroner, 3A/17.09.2011 Lieber Gott, heuer ist unser letztes Schuljahr an der Mittelschule! Gib uns viel Kraft und Mut für dieses Schuljahr! Gib auch allen Schülern der 1. Klassen viel Kraft das neue Schuljahr gut zu überstehen! Wir werden vieles lernen und machen! Hoffentlich wird es ein spannendes Schuljahr! Amen. 
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