Neuigkeiten aus der Pfarrgemeinde

Klausurtagung der Pfarrgemeinderäte von Seis und Kastelruth in Sarns

Seelsorgeeinheiten, das neue Modell der Seelsorge für unsere Pfarrgemeinden. Bei der Klausurtagung am 13. und 14. April 2008 befassten sich die Pfarrgemeinderäte von Seis und Kastelruth mit den neuen Herausforderungen der Seelsorge. Im Bildungshaus Sarns führte Peter Schwienbacher, Referent der Diözese für Gemeindepastoral, die Pfarrgemeinderäte in die Thematik der neuen Seelsorgeeinheiten ein. In Diskussionsrunden und Gruppenarbeiten wurde konkret überlegt, wie haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen Aufgaben und Dienste dem Pfarrer abnehmen können, damit dieser weiterhin seine spezifische Seelsorge, wie die Feier der Eucharistie und die Spendung der Sakramente, gewährleisten kann.


Gruppenfoto vor dem Bildungshaus in Sarns

Eindrücke von der Klausurtagung...

  

  

  


Glaubensweg Rosenkranz (von Andreas Silbernagl)

„Interessant, informativ, moralisch, intensiv…“ das sind nur einige Aussagen der Teilnehmer vom „Glaubensweg Rosenkranz“. Der Beitrag der SKJ und SBJ zum Glaubensjahr der Pfarrei Kastelruth fand am Dienstag dem 8. April 2008 statt. Ca. 25 Jugendliche und Interessierte fanden sich im Bibelraum des Widums von Kastelruth ein.
Referent Dekan Alexander Raich erzählte den Anwesenden über die Geschichte und Herkunft des Rosenkranzes. Die Christen beteten anfangs die 150 Psalmen, die bald durch einfachere Anrufungen ersetzt wurden. Der Rosenkranz wird als betrachtendes Gebet schon seit der Zeit des hl. Dominikus (aufgrund einer Marienerscheinung 1214) gebetet. Noch im Mittelalter wurden bis zum 12. Jahrhundert keine "Gegrüßet seist du Maria" gebetet, sondern das Vaterunser, weshalb auch der Name "Pater noster-Kette" in Umlauf ist.
Der sel. Dominikaner Alanus Rupe (1428-1475) bezeugt den übernatürlichen Ursprung. Papst Pius V. schrieb den Seesieg bei Lepanto über die Türken am 7.10.1571 dem Rosenkranzgebet zu und ordnete ein eigenes Gedächtnisfest an, woraus das Rosenkranzfest hervorging. Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort (1673-1716) schrieb "Das goldene Buch" zur Marienverehrung.
1884 verordnete Papst Leo XIII den Oktober zum Rosenkranzmonat für die gesamte Kirche. Papst Paul VI. (1963-1978) empfahl das Rosenkranzgebet als Familiengebet und gewährte dafür einen vollkommenen Ablass. Papst Johannes Paul II. empfiehlt in seinem im Oktober 2002 erschienenen Apostolischen Rundschreiben "Rosarium Virginis Mariae" allen Gläubigen das Rosenkranzgebet.

Nach der geschichtlichen Entwicklung des Rosenkranzes, beschrieb Dekan Raich das Beten des Rosenkranzes. Das Beten ist nicht nur einfach Beten. Man soll sich sowohl Zeit, als auch Gedanken über das momentane Beten machen. Dazu brachte er Beispiele aus seinem Leben und Begegnungen mit Jugendlichen während seiner Seelsorgerzeit.

Nach dem Vortrag gab es für alle Teilnehmer eine von der SKJ zusammengestellte Broschüre mit Informationen über den Rosenkranz, die verschiedenen Rosenkranzarten und das Beten der Rosenkränze. Weiters erhielten alle einen Rosenkranz als Geschenk. bei einem kleinen Umtrunk gab es abschließend noch die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit dem Referenten.


Firmvorbereitung der Mittelschüler aus den Pfarreien Völs, Seis und Kastelruth
Firmung: 20. April (Völs), Pfingstsonntag (Seis), Pfingstmontag (Kastelruth)

Bericht über die Firmvorbereitung in Kastelruth (von Simon Rier, Manfred Goller und Tobias Mulser - 2A)

Beim ersten Treffen zur Firmvorbereitung sahen wir uns eine Dokumentation über Joseph Freinadametz an. Der Film war ein bisschen langweilig, aber er zeigte dafür viel vom Leben des Freinademetz und was er in China bewirkte. Dann gestalteten wir zusammen mit der Gruppe ein Plakat, das einen Spruch von Freinadametz als Überschrift trug. Wir schnitten Wörter aus Zeitungen aus und klebten sie in die Spalten „Gut“ oder „Böse“. Unsere Gruppenleiterin war die Mutter von Martin Gasslitter (2A), Evi Trocker Gasslitter. Wir besuchten auch den Messner, der uns erzählte, wie seine Arbeit geht. Dann aßen wir. Später gingen wir zur Abendmesse.
Bei der zweiten Firmvorbereitung waren die Seiser dabei und wir gingen in die kleine Tisenserkirche. Diese beiden Firmvorbereitungen waren sehr lang, aber das änderte sich bei der dritten Firmvorbereitung, was wir sehr toll fanden. Wir gingen zum Valentiner- Kirchlein und trafen dort die Seiser Firmlinge. Es war auch toll, dass ich (Simon Rier), die Vorbereiter gebeten habe, dass wir auch Süßes essen können und das war dann auch so. Die dritte Firmvorbereitung war die Tollste, denn da haben wir auch gebastelt.
Ein Dank an alle Vorbereiter, denn ihr habt euch  viel Mühe gegeben!

Bericht über die Firmvorbereitung in Völs (von Samuel Harder und Daniel Berger - 2A)

Bei uns in Völs sind die Firmvorbereitungen in 4 Treffen eingeteilt. Beim ersten Treffen haben wir den eigentlichen Sinn der Firmung überlegt und dazu Gruppenarbeiten gemacht. Dabei sind viele interessante und humorvolle Einfälle zustande gekommen. Wie an jedem dieser Nachmittage haben wir anschließend zusammen gegessen, danach den Gottesdienst gestaltet und mitgefeiert.
Beim zweiten Treffen haben wir uns über die 7 Sakramente Gedanken gemacht. Einige Eltern, die frisch verheiratet oder deren Kind vor kurzem getauft wurde, haben uns ihre Ansichten und Erfahrungen zu den jeweiligen Sakramenten erzählt.
Beim dritten Treffen war es besonders lustig. Ein Pfarrer aus Uganda, Antony, der sich selbst „Anton aus Tirol“ nennt, ist zu uns gekommen. Er hat uns getestet, was wir von Gott, Kirche und der übrigen Welt wissen bzw. glauben. Schade, dass er nicht den Gottesdienst mit uns gefeiert hat, es wäre eine Abwechslung gewesen.
Das vierte Treffen steht uns noch bevor.
Wir beide finden, dass diese 3 Treffen schön gestaltet und sehr lehrreich waren, obwohl wir gerne mehr im  Freien unternommen hätten.
Kompliment an die Eltern, die uns betreut und  so gut für uns gekocht haben. Kompliment auch an Antony, der uns einen abwechslungsreichen Nachmittag geboten hat und herzlichen Dank auch an Angelika Kompatscher und Maria Gamper, die diese Treffen organisierten und vorbereitet haben.

Gebet von Sebastian Urthaler (2C) zur Firmvorbereitung

Lieber Gott,
leider wissen wir nie genau, ob wir etwas glauben können oder nicht. Ich hoffe, je älter wir werden, desto mehr Erfahrung bekommen wir in diesem Bereich. Leider ist auch die Lebensgeschichte Jesus nicht immer ganz klar. Doch das kann auch ein Vorteil sein, denn dadurch kann jeder sich sein Vorbild erschaffen. Ich hoffe, dass es auch heute noch Menschen gibt, die an ihre Mitmenschen denken und versuchen, ihnen Gutes zu tun.
Die Firmung ist das nächste, wichtige Kapitel in unserem Leben. Ich hoffe, dass alle aus voller Überzeugung und freiwillig sich an diesem katholischen Höhepunkt beteiligen.

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