Pfarrblatt

Kunstprojekt in der Pfarrkirche Drucken E-Mail
Ars sacra ...  

 
Wo hat die Kirche ihre Klingel?

Im Rahmen des Projektes „ars sacra“ – ein Projekt des Südtiroler Künstlerbundes, der Diözese Bozen-Brixen und des Stadtmuseums Klausen - das in mehreren Kirchen des Eisacktales umgesetzt wird, hat der Künstler Thomas Huck aus Karneid ein Projekt für die Pfarrkirche Kastelruth entwickelt.
 
Der Künstler möchte sein Augenmerk vor allem auf den Eingangsbereich der Kirche legen.
 
  • Ist die Kirche ein Haus oder ein Gebäude und was ist der Unterschied?
  • Was unterscheidet die Kirche von einem Wohnhaus?
  • Und wer wohnt in der Kirche?
  • Und vor allem welche Hausnummer hat die Kirche?
  • Wo hat die Kirche ihre Klingel?
  • Wohnt wirklich wer in der Kirche oder will man sich bloß heimisch fühlen?
 
Alle sind eingeladen, die Unterschiede zu entdecken und sich Gedanken darüber zu machen!
 
 
 
                
 
Kirche St. Nikolaus Drucken E-Mail

 

Tisenser Kirche wird renoviert ...

 

 

Foto: Geom. Julius Profanter

 

Kirche St. Nikolaus - Patrozinium: 6. Dezember

 

Nordwestlich von Kastelruth an der Straße ins Eisacktal gelegen befindet sich die Kirche St. Nikolaus in Tisens.

 

Sie geht auf das Jahr 1353 zurück.

Einen anschaulichen Eindruck von der Ausstattung tirolischer Landkirchen der Gotik gibt das Innere des Kirchleins.

Der Flügelaltar zeigt im Schrein die sitzende Muttergottes, zu ihrer Rechten den Kirchenpatron St. Nikolaus, zur Linken den hl. Leonhard, an den Flügeln innen den hl. Papst Silvester und Bischof Nikolaus, außen die Verkündigung an Maria.

Der Altarunterbau ist neu und bringt eine alte Darstellung des Todes Mariens.

Die Stilform des Altares weist auf die Jahre um 1480 hin.

 

 

 
Schulbeginn 2018/19 Drucken E-Mail

 

 

 

Zum Beginn des Schuljahres zeigt sich unsere Mittelschule noch als Baustelle.

 

Neue Klassen- und Ausweichräume entstehen, Internetanschlüsse werden eingerichtet, Büroräume werden umgestellt. Aber auch wir selbst gleichen lebenslang einer Baustelle, die sich ständig verändert, wächst und weiterentwickelt. Manchmal stürzen auch vertraute Räume ein und neue Möglichkeiten tun sich auf. Veränderung ist das Prinzip des Lebens. Ohne Veränderung, kein Leben.

 

Bei all den Umbauarbeiten in unserem Leben ist eine Grundhaltung von zentraler Bedeutung: Dankbarkeit. Um der Dankbarkeit Raum zu lassen, kommt es auf die richtige Erwartungshaltung an. Übergroße Erwartungen können nie erfüllt werden. Das gilt auch für das alltägliche Leben und für alle Lebensbereiche, also auch für die Schule. Ist die Erwartungshaltung zu groß, folgt die Enttäuschung. Werden unrealistische Erwartungen nicht erfüllt, stellt sich Frustration und Unzufriedenheit ein.

 

Eine achtsame Lebenseinstellung hingegen erweckt Dankbarkeit auch für scheinbar selbstverständliche Dinge, die bei genauerer Betrachtung gar nicht so „normal“ sind. Wer freut sich zum Beispiel schon darüber, dass er überhaupt in die Schule gehen darf, in eine Schule, die sehr gut organisiert ist und ein hohes Lernniveau hat? Mit Blick auf andere Regionen in Europa und darüber hinaus ist das keine Selbstverständlichkeit.

 

Dafür können wir dankbar sein.

 

Religionslehrer Thomas Mayr Wink 

 

Bilder vom Eröffnungsgottesdienst in der GS Kastelruth und St. Oswald

 

 
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