Mutter Gottes zu Fromm, Antoniuskirche beim Dialer und Jakobuskirche auf Tierser Alpl

Bischof Wilhelm Egger segnet den Grundstein für den Bau der Franziskuskirche
Von Rosmarie Erlacher - Dolomiten vom 6./7.Oktober 2007

"Es braucht einen Ort und Räume, wo die Menschen sich versammeln, sich besinnen und gemeinsam die Eucharistie feiern können", sagte Bischof Wilhelm Egger in seiner Ansprache zur feierlichen Grundsteinlegung auf Kompatsch. Für den heiligen Franz von Assisi stellte die Schöpfung eine Spur der Herrlichkeit Gottes dar. Sich in diesem Sinne für den Schutz dieser Schöpfung einzusetzen sei ein grundlegender Auftrag für alle Christen. "Dies gilt besonders für die Seiser Alm", fügte der Bischof hinzu.

         

Er segnete den Grundstein zum Bau der neuen Kirche, in dem eine Metallhülse mit einer Urkunde untergebracht ist. Diese Urkunde unterzeichnete auch der Bischof und versah sie mit dem bischöflichen Stempel.

  

Der Feierstunde wohnten sehr viele Einwohner der Seiser Alm sowie Gläubige aus der Pfarrgemeinde Kastelruth bei. Der Vorsitzende des Baukomitees, Walter Sattler, konnte als Festgäste auch Generalvikar Josef Matzneller, den Kastelruther Dekan Franz Pixner und seinen Vorgänger Albert Pixner, Landesrat Florian Mussner, Vizebürgermeister Martin Fill sowie weitere Vertreter der Gemeinde Kastelruth, den Kastelruther Pfarrgemeinderatspräsidenten Adolf Hofer sowie Architekt Walter Dietl und die beiden beauftragten Künstler Franz Messner und Werner Kofler begrüßen

  

Dekan Albert Pixner berichtete über die Vorgeschichte des Kirchenbaus. Bereits seit Jahrzehnten hätten  die Bewohner der Seiser Alm den Wunsch verspürt, ihren Gästen nicht nur Unterkunft, sondern auch eine seelsorgliche Begleitung zu bieten.

  

Die architektonische Gestaltung des Baukörpers ähnelt der Gestalt einer Taube; in den Sitzreihen des Innenraumes finden rund 150 Menschen Platz. Die Schenkung des Baugrundes, zwischen der Feuerwehrhalle und dem Hotel Plaza gelegen, war der erste Baustein für die Finanzierung des 2,2 Millionen Euro teuren Bauvorhabens. Diese Kosten werden zu annähernd je einem Viertel von Beiträgen des Landes, der Gemeinde und der italienischen Bischofskonferenz CEI sowie Spenden der Bevölkerung getragen. Zu den 478.000 Euro Geldspenden, so berichtete Julius Profanter vom Pfarrgemeinderat Kastelruth, kommen noch beträchtliche Leistungen, die Baufirmen kostenlos ausführen.
"Die Kirche wird in Zukunft die geistige Mitte der Seiser Alm sein", sagte er.

Chiesa di S. Francesco all'Alpe di Siusi/Castelrotto

Il desiderio di una chiesa all'Alpe di Siusi nella zona di Compaccio (Compatsch), diventerà presto realtá.
Dopo l'esperimento di un concorso, il 25 ottobre 2002 è stato scelto dalla giuria il progetto dell'architetto Walter Dietl. La chiesa che sorgerà in un luogo molto particolare sarà dedicata a S. Francesco d'Assisi, che ha ricevuto le stigmate sul monte Laverna in Umbria.
Il Santo, amato soprattutto dai giovani è fra l'altro il santo patrono dell'ambiente, della natura e degli animali.
Nel suo Cantico delle Creature egli scriveva "Laudato sii mio Signore, con tutte le tue creature, soprattutto per fratello Sole... sorella Luna e le Stelle e madre Terra; essa ci sopporta e ci mantiene, ci dona una moltitudine di frutti e verdure e fiori variopinti ..." La più ampia e totale pace era per lui la più grande preghiera.

La figura della colomba è

l'antichissimo motivo biblico a significare l'accordo e il movimento, la calma e la protezione, ma anche il nuovo inizio, dopo il periodo degli errori e dalla lontananza di Dio, ispira la composizione architettonica dell'edificio: il campanile vuole rappresentare il capo della colomba quale simbolo di vita e contemplazione. L'altare rivolto ad oriente si rifà alle tradizioni della classica cultura cristiana. Il campanile costruito in legno con travi lamellari si accosta alla chiesa, anch'essa costruita con travi lamellari. Nelle costruzioni laterali al corpo principale, quali "ali spiegate" sono uibicati gli ingressi. Essi fanno aumentare nei visitatori l'attesa emozione all'accesso dei vani interni, destando le belle impressioni dei movimenti di luce, trasparenza ed acustica. Accanto all'entrata si trovano pure i locali per le confessioni, l'ufficio, la sacrestia ed i vani accessori.

Il corpo interno

Il corpo interno, illuminato dal lucernario è arredato smplicemente. L'altare è arredato smplicemente. L'alare è posto su una piattaforma sollevata di un gradino dal piano calpestabile. Esso sarà allestito dagli artisti Franz e David Messner e da Werner Kofler. Nei banchi troveranno posto a sedere ca. 150 fedeli. Con riguardo al pensiere francescano, la Natura è presa a refermiento per l'estetica e la tipologia costruttiva. Ciò comporterà l'utilizzo di materiali non sofisticati e quanto più aderenti a quelli localmente reperibili. Il corpo principale della chiesa ed il campanile verranno realizzati con strutture in travi lamellari, mentre i tamponamenti verticali veranno ralizzati con pannelli in legno. I pilastri dell'altare e nella chiesa guidano opportunamente l'entrata della luce e dispongono un gioco di luci ed opmbre che cambia an ogni ora del giorno.
Con l'assemblaggio del corpo principale e di quelli secondari, la nuova chiesa sarà facilmente riconoschibile per l'estetica, così da invitare i visitatori ai necessari momenti di silenzio e meditazione.

I cositi complessivi

da sostenere per la costruzione della chiesa di S. Francesco si aggirano sui 2.385.000 Euro + IVA. Essi saranno coperti dai contributi della Provincia Autonoma di Bolzano, del Comune die Castelrotto, della conferenza episcopale CEI e dalle offerte della popolazione.
Si ringrazia fin d'ora sentitamente, per ogni offerta che perverrà. Le offerte potranno essere deposte presso l'ufficio parocchiale di Castelrotto, oppure versate sul conto intestato alla "Parrocchia di Castelrotto - Chiesa di S. Francesco Alpe di Siusi - Via Krausen 1, 39040 Castelrotto" con le seguenti coordinate bancarie:

BBAN:            S 08056 23100 000300233978
IBAN: IT 32   S 08056 23100 000300233978

I nominativi di tutti gli offerenti a partire da 500 Euro, veranno ricordati nella chiesa nel simbolo francescano "Tau".
Chi hanno già sostenuto, attraverso la donazione del terreno su cui sorgerà la chiesa, le famiglie Walter Urthaler e i signiori Micheli, inoltre la signora Paula Steger/Wieser e tutti i fedeli che hanno dato la loro offerta in occasione delle messe celebrate all'Alpe di Siusi.

Technischer Bericht vom Wettbewerbssieger Architekt Walter Dietl

1. Entwurfsgedanken
"Gepriesen seist Du, Gott, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen, vornehmlich mit deinem edlen Bruder Sonne ...", so schreibt Franz von Assisi in seinem Sonnengesang über die Besonderheit der Schöpfung und die Einzigartigkeit der Schöpfung eines jeden einzelnen Lebewesens.
Jede Kreatur ist einmalig und unverwechselbar in dieser Schöpfung und Franziskus erkannte diese Bedeutung, sodass er als Schutzpatron aller Tiere in die Geschichte einging. Dieser Franz von Assisi ist Namensgeber für die neue Kirche auf der Seiser Alm, einem Ort, der durch die Besonderheit der geographischen Lage auf die Natur als Schöpfung hinweist.
Folgend dieser Grundgedanken des Franz von Assisi wird ein Tiermotiv Grundlage des Entwurfes. Welches Tier kann dies sein?

Es ist die Taube, das biblische Urmotiv für Verständigung und Begegnung, Ruhe und Sicherheit, Frieden und Geborgenheit. Im Grundriss kann die Taube als Figur abgelesen werden. Der Körper bildet den Kirchenraum, die seitlichen Anbauten verdeutlichen die ausgebreiteten Schwingen. Im Aufriss markiert der hochragende Glockenturm den Kopf dieser Taube. Die seitlichen Flügel ordnen sich in der Höhe dem Hauptkörper unter. Der Turm interpretiert den Kopf als Symbol für Sehen und Gesehen werden.
Als starker, solitärer Baukörper schließt die neue Kirche den vorgefundenen Platz und führt die Tradition klassischer Kirchen durch die Ausrichtung des Altarraumes gegen Osten fort.
Durch die gewählte Leimbinderkonstruktion wächst der Glockenturm nahtlos aus dem Kirchenraum. Fächerartig wird durch diese Leimbinderkonstruktion der gesamte Kirchenraum gefasst. Anfang und Ende der Konstruktion ist überlegt, proportioniert und gesetzt.
Die "ausgebreiteten Flügel" bzw. seitlichen Baukörper nehmen die Zugänge auf. Die beiden Schwingen beherbergen zugleich die für den Kirchenraum erforderlichen Nebenräume.

2. Äußere Erschließung
Wie besprochen schließt die neue Kirche den vorgefundenen Platz und gewährt zwei Zugänge in die Kirche. Der erste Zugang erfolgt fußläufig an der Westseite über Stufen, die direkt in den Vorraum führen. Dieser Weg ist hauptsächlich für die Gottesdienstbesucher gedacht, die in der Nähe das Auto parken und durch diesen Weg eingestimmt werden. An diesem Flügel ist auch die Sakristei untergebacht, die ebenso vom Kirchplatz extern erschlossen wird. Der zweite Zugang führt vom Kirchplatz über eine Rampe stufenlos in den östlichen Vorraum, ein Weg gadacht für Menschen, die den Gottesdienst schnell und direkt aufsuchen möchten.

Die beiden Erschließungswege, Stufen oder Rampen, zeigen jeweils für sich unterschiedliche und zugleich interessante Wegeführungen auf. Sie steigern die Erwartung auf das bevorstehende Ereignis, den Eintritt in den Innenraum mit all seinen Eindrücken an Licht, Transparenz und Akustik.
Abkoppelbar mit einem Drehgitter können die Sakristei und dazugehörige WC-Bereiche vom Kirchplatz aus, je nach Nutzungswunsch direkt oder über den Kirchenraum betreten werden. Das offene Gitter zeigt die Anwesenheit des Pfarrers an. Es symbolisiert zugleich das offene Gotteshaus.

3. Innere Erschließung
Der Körper oder Kirchenraum ist als räumlich einfach klar abselbarer Innenraum gestaltet.
Wenige Einbauten wie der leicht erhöhte Altarraum sowie der freischwebende Chor akzentuieren den über Oberlichte erhellten Raum. In Viertelkreis angeordnete Sitzreihen bieten Platz für ca. 152 Personen, die gegen Osten auf den Altarbereich ausgerichtet sind. Der Altarraum beherbergt den Altar, das Taufbecken und das Ambo. Durch die leichte Aufhöhung von ca. 45 cm hat der Geistliche alles im Blick, sowohl seine "Schäfchen", als auch die musikalische Begleitung auf der Chorempore. Erschlossen wird die Empore über zwei einläufige Stiegen an der Westseite der Kirche. Unter den Aufgängen befinden sich gleichzeitig die beiden Stiegen in das zum Teil unterkellerte Untergeschoss, wo man Lagerräume und den Heizraum vorfindet. Der westliche Flügel nimmt neben dem Zugang, den Vorbereich, den Beichtraum, das Büro, die Sakristei und die Nasseinheit auf.

4. Konstruktion / Gestaltung
Im Sinne Franz von Assisi gibt die Natur die Ästhetik für den Neubau vor. Dies bedeutet die Verwendung von einfachen, ortsüblichen und wenigen Baumaterialien. Der Kircheraum und der Glockenturm werden in vorfabrizierten Holzleimbindern erstellt, die im Wechselspiel mit den geschlossenen Holzwänden stehen. Die Holzsteher mit ihren Zwischenräumen an der Rückfront von Altarraum und Kirchenraum lenken und leiten den Lichteinfall und sorgen für ein interessantes Wechselspiel von Licht und Schatten, das sich während des Tages verändert und erneuert.
Durch die Komposition von Haupt- und Nebenbaukörper wird der Kirchenneubau in seiner Ästhetik klar erkennbar und lädt Besucher zu Momenten der Stille und Besinnung ein.

5. Finanzierung
Die Gesamtkosten der Franziskuskirche belaufen sich auf ca. 2,2 Mio. Euro inkl. MwSt. Sie werden getragen von Beiträgen des Landes, der Gemeinde, der italienischen Bischofskonferenz CEI und Spenden der Bevölkerung, die von der Steuer abgeschrieben werden können. Sie können im Pfarramt Kastelruth abgegeben oder über das Konto Pfarrei Kastelruth, Franziskuskirche Seiseralm, Krausenweg 1, 39040 Kastelruth eingezahlt werden:

BBAN:          S 08056 23100 000300233978
IBAN: IT 32 S 08056 23100 000300233978

Bereits unterstützt haben uns durch die Schenkung des Grundes Familie Walter Urthaler und die Geschwister Micheli. Ferner Paula Steger/Wiesinger und alle, die bei den Gottesdiensten auf der Alm gespendet haben.
Weitere Unterstützung haben folgende Firmen zugesagt:
Fa. Schweigkofler Alois & Co. KG. Ritten
Fa. HOB O.H.G. des Gasslitter Oswald
Fa. Kritzinger Michael & Co. K.G.-SAS
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Mutter Gottes zu Fromm, Antoniuskirche beim Dialer und Jakobuskirche auf Tierser Alpl

Auf der Seiser Alm bestehen neben dem beliebten Kreuzweg zur "Mutter Gottes zu Fromm" die Privatkapellen beim Zallinger (1857 im gotischen Stil erbaut), beim Dialer und auf dem Tierser Alpl. Bis zur Fertigstellung der neuen Franziskuskirche wird die Eucharistiefeier zu Saisonszeiten am Sonntag um 16.30 Uhr im Seminarraum des Hotels Plaza gefeiert.

Muttergottes zu Fromm

   

Antoniuskirche beim Dialer

   

Tierser Alpl

   

    

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